Prozessbeschreibung: Aussonderung von Hardware

ISMS-Konzept
TitelAussonderung von Hardware
Autor:inStefan Voigt
Versionsnummer0.1
Überarbeitungszeitpunkt2026/05/01
Freigegeben durchStefan Voigt
Freigegeben am2026/02/04
Vertraulichkeitintern
ArtProzess
ZielgruppeAlle

Hintergrundinformationen

Ziel und Zweck:

  • Diese Prozessbeschreibung regelt die Aussonderung von veralteter oder defekter Hardware.

2. Geltungsbereich

  • Der Prozess gilt für alle Mitarbeitenden die defekte Hardware feststellen und regelt die Verantwortlichkeiten zwischen IT und Einkauf.

3. Rollen und Verantwortlichkeiten

  • IT identifiziert, prüft, löscht Daten und aktualisiert Inventar.
  • Einkauf entscheidet über Entsorgungsweg, beauftragt Partner und prüft Kosten.
  • Beide Abteilungen tauschen sich über Status und Dokumente aus – IT bestätigt Datenlöschung und Übergabe.

4. Mitgeltende Regelungen

5. Inkrafttreten und Überprüfung

  • Diese Prozessbeschreibung tritt mit Veröffentlichung in Kraft und wird mindestens einmal jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst.

Prozessablauf

  • Meldung defekter Hardware (MA)
    • defekte oder gestohlene/verlorene Hardware wird an die IT gemeldet
    • bei Diebstahl/Verlust ist ebenfalls die Führungskraft sofort zu informieren
  • Identifikation & Prüfung (IT)
    • IT identifiziert Hardware, die ausgesondert werden soll (z. B. veraltet, defekt, nicht mehr nutzbar).
    • Prüft:
      • Technischer Zustand (reparaturfähig? sicherheitsrelevant?)
      • Datenlöschung erforderlich? (ggf. vorherige Sicherung)
      • Restwert oder Recyclingvorgaben (z. B. WEEE-Richtlinie)
  • Freigabe & Dokumentation (IT)
    • IT erstellt Aussonderungsantrag mit:
      • Inventarnummer, Gerätetyp, Seriennummer
      • Grund der Aussonderung (Defekt, Alter, Ersatz)
      • Bestätigung der Datenlöschung (ggf. mit Protokoll)
    • Antrag wird an Einkauf zur Freigabe weitergeleitet.
  • Freigabe & Entsorgungsplanung (Einkauf)
    • Einkauf prüft:
      • Ob Wiederverwendung (intern/extern) möglich
      • Ob Recycling- oder Entsorgungspartner beauftragt werden muss
      • Ob Restwertverwertung oder Entsorgungskosten anfallen
    • Bei Freigabe: Erstellung eines Entsorgungsauftrags mit Partner oder internem Verfahren.
  • Datenlöschung & Vorbereitung & Übergabe (IT)
    • IT führt sichere Datenlöschung gemäß Unternehmensrichtlinie durch (z. B. mit Blancco, DBAN).
    • Dokumentiert Löschung (Datum, Methode, Verantwortlicher).
    • Entfernt Kennzeichnungen (z. B. Inventaretiketten, Firmenlogos), sofern erforderlich.
    • IT übergibt Hardware an Einkauf oder direkt an autorisierten Entsorgungspartner.
  • Entsorgung, Rechnungs- & Kostenprüfung (Einkauf / Entsorgungspartner)
    • Einkauf bestätigt Empfang und leitet Entsorgungsauftrag weiter.
    • Bei internem Recycling: IT übergibt an zentrale Entsorgungsstelle.
    • Einkauf prüft Entsorgungsrechnung (falls extern) gegen Auftrag.
    • Einkauf verbucht ggf. Abschreibung oder Entsorgungskosten.
  • Inventaraktualisierung (IT)
    • IT aktualisiert das Inventar:
      • Status auf „ausgesondert“ oder „entsorgt“
      • Datum der Aussonderung
      • Vermerk zur Entsorgungsmethode (Recycling, Spende, Schrott)
    • Einkauf erhält Bestätigung der Inventaränderung.
    • Alle Unterlagen (Aussonderungsantrag, Löschprotokoll, Entsorgungsbestätigung, Inventaränderung) werden archiviert.
    • IT aktualisiert ggf. den Asset-Plan für zukünftige Beschaffungen.

Prozess abgeschlossen mit vollständiger Dokumentation, Inventaraktualisierung und ggf. Kostenverbuchung.

Zurück zu Prozesse & Abläufe